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Die Österreichische Gesellschaft für Heereskunde besteht als Verein seit 1974. Vereinsziel ist die Beschäftigung mit und die seriöse Erforschung der Heereskunde und Militärgeschichte, einschließlich der Uniformkunde, Waffenkunde, Ordenskunde usw. sowie der Geschichte der Kriegsmarine und der Luftstreitkräfte und damit zusammenhängender Bereiche. Vorrangig, aber nicht ausschließlich geht es dabei um die österreichischen Streitkräfte. Die Österreichische Gesellschaft für Heereskunde veranstaltet zu diesen Themen Vorträge, Symposien, Exkursionen und andere Veranstaltungen. Darüber hinaus publiziert sie in unregelmäßiger Folge die Reihe „Militaria Austriaca“ sowie andere Veröffentlichungen.

Unsere Gesellschaft

Die Heereskunde ist eine historische Hilfswissenschaft, die sich allen organisatorischen und materiellen Grundlagen des Heerwesens und ihrer Erforschung widmet. Wie die Kriegsgeschichte ist die Heereskunde Teil der umfassenden Militärgeschichte. Die erste österreichische Gesellschaft für Heereskunde bestand von 1921 bis 1938 unter dem Vorsitz des bekannten Militär- und Kriegshistorikers Generalmajor Hugo von Kerchnawe. Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 wurde sie in die Deutsche Gesellschaft für Heereskunde übergeführt, die in bzw. für Österreich 1946 behördlich aufgelöst wurde (in Deutschland besteht die Deutsche Gesellschaft für Heereskunde selbstverständlich weiter). Nach ersten, zunächst nicht vereinsmäßig organisierten Ansätzen wurde die Gesellschaft schließlich 1974 als „Gesellschaft für österreichische Heereskunde“ (GÖHK) wiederbegründet. Die Proponenten waren der Historiker Dr. Franz Kaindl (Wissenschaftlicher Rat im Heeresgeschichtlichen Museum und später dessen Direktor), der Journalist Fritz Baer und Schulrat Herbert Sauer, die ihren 1972 installierten heereskundlichen Arbeitskreis aus praktischen Gründen in einen Verein überführten, der von Anfang an eng mit dem Heeresgeschichtlichen Museum verbunden war. Die Intention der Gründungsväter war, dass die österreichische Heereskunde Gegenstand der Gesellschaft sein soll. Ziel des Vereins ist die Förderung von Initiativen, die der Forschungs- und Sammlertätigkeit im Bereich der Heereskunde im weitesten Sinn dienen. Dies geschieht durch Vorträge, Exkursionen und Ausstellungen sowie Publikationen, unter denen vor allem die unregelmäßig erscheinenden MILITARIA AUSTRIACA zu nennen sind. Ebenfalls dem Vereinsziel dient der Austausch von Informationen unter den Vereinsmitgliedern, mit Gästen der Gesellschaft, mit in- und ausländischen heereskundlichen Gesellschaften sowie Museen, Archiven und Sammlungen. 2001 wurde im Rahmen einer Statutenänderung der Name des Vereins in „Österreichische Gesellschaft für Heereskunde“ (ÖGHK) geändert. 2002 wurde eine eigene Homepage eingerichtet und präsentiert sich die Gesellschaft unter einem neuen Wappen.

Der frühere Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums und langjährige Ehrenpräsident unserer Gesellschaft, w. Hofrat i.R. Dr. Joh. Christoph Allmayer-Beck (1918-2017), beschrieb 1977 den Charakter unserer Gesellschaft in einem grundlegenden Beitrag: Allmayer-Beck zum Thema „Heereskunde und Museum“.

Die Statuten der Gesellschaft.

Die Präsidenten unserer Gesellschaft
Dr. Franz Kaindl (1974-1983)
Dr. Peter Fichtenbauer (1984-1987)
Dr. Peter Broucek (1987-1990)
Dr. Kurt Mörz (1990-1993)
Dr. Hubert Zeinar (1993-1996)
Mag. Herbert Jüttner (1996-2002)
Dr. Erwin A. Schmidl (seit 2002)

Enge Kontakte zu anderen Institutionen und Vereinigungen
Heeresgeschichtliches Museum in Wien
Deutsche Gesellschaft für Heereskunde
Österreichischer Milizverlag

Der Vorstand

Präsident:
Univ.-Doz. Dr. Erwin A. Schmidl
Hofrat, Leiter des Instituts für Strategie und Sicherheitspolitik an der Landesverteidigungsakademie Wien, Dozent für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Innsbruck
E-mail: erwin.schmidl@bmlv.gv.at oder office@heereskunde.wien

Vizepräsident:
Dr. med. Hermann Gerig
Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Wien

Generalsekretär:
Dr. Felix Schneider
Vertragsbediensteter, Institut für Strategie und Sicherheitspolitik an der Landesverteidigungsakademie Wien

Schriftführer:
Mag. Johann Bartl
Hofrat und Major, Institut für Strategie und Sicherheitspolitik an der Landesverteidigungsakademie Wien

Finanzsekretär:
Prof. Mag. Wolf Kowalski
Professor an den Tourismusschulen der Wiener Gastwirte i.R., Oberleutnant (zuletzt Kompaniekommandant im Sperrbataillon 332)

Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums
(Mitglied des Vorstandes ex officio):

Mag. Dr. M. Christian Ortner,
Oberst des höheren militärfachlichen Dienstes

weitere Vorstandsmitglieder:
Dr. Rudolf R. Novak
Gesandter i.R., Ministerialrat i.R. im Außenministerium

Mag. Martin Senekowitsch
Ministerialrat und Oberst des höheren militärfachlichen Dienstes,
Referatsleiter im Bundesministerium für Landesverteidigung